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30.8.2016 : 16:54 : +0200

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Preisverleihung Agenda21Schule 2005

Aktuell

Gesundes Essen an der Gesamtschule Hattingen - Ein WDR-Bericht

Kinder lieben Hamburger und Pommes. Ob das gesund ist, ist den meisten egal. Die Folge: Über die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist zu dick, wie die Verzehrsstudie der Bundesregierung ergab. Gerade Kinder aus Zuwandererfamilien gehören zur Risikogruppe.

Cosmo TV-Reporterin Jeannette Cwienk geht der Frage nach, was Kinder und Jugendliche über gesundes Essen wissen. Gibt es nach der Schule Döner oder Gemüse? Hier geht?s zum WDR-Bericht

Zug der Erinnerung

Wieviele der deportierten Kinder und Jugendlichen überlebten, ist bis heute unerforscht. Eine deutschlandweite Deportationsliste existiert nicht - sie müsste mehrere zehntausend Namen nennen. Zusätzlich zu den Kindern aus Deutschland waren es Kinder aus ganz Europa, die in die Todeszüge getrieben wurden - die Klasse 6f, die auch das Projekt 'Ehrenfriedhof' betreut, wird den Zug auf seiner Station in Bochum mit ihrem Klassenlehrer Herrn Kokenbrink besuchen. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier: Zug der Erinnerung

Presseartikel WAZ

Nicht NUR  fünf Minuten das Licht ausmachen! Das Energieteam nimmt  mit einem Brief an das Kanzleramt Stellung und sammelt dafür Unterschriften in der Mensa !

Der Weg zur Agenda-Schule

Schon seit Beginn des GÖS Initiativprogramms hat sich die GE Hattingen mit zahlreichen Projekten in den Fächern Arbeitslehre ? Technik, Geschichte, Gesellschaftslehre und Ökologie beteiligt, wobei in enger Kooperation mit dem Industriemuseum Henrichshütte, dem Bildungswerk Hattingen, dem ZEK, und der Bildungsstätte ?Neues Alter? Projekte zur Technik der Stahlherstellung, zur Entstehung und zum Wandel von Arbeitsplätzen und zur Geschichte der Hütte durchgeführt wurden.

Mit den Partnerschulen St. Georg Schule Hattingen und der Schule Hiddinghausen für geistig- und körperbehinderte Schülerinnen und Schüler wurden integrative Projekte zur ökologischen Schulumfeldgestaltung, zur Barrierefreiheit der Hattinger Innenstadt und der gemeinsame Bau eine Kanus durchgeführt. Sämtliche Netdays-Projekte sind auf im Web der Schule dokumentiert.

In den Zeiträumen 1998-2000 und 2000-2002 hat die GE Hattingen zweimal erfolgreich an dem Landesprogramm "Umweltschule in Europa" teilgenommen.
Bei dieser Vorläuferkampagne zu "Agenda 21 in der Schule" ging es darum in mindestens zwei Bereichen die Umweltverträglichkeit der Schule über einen Zeitraum von zwei Jahren nachhaltig zu verbessern. Dabei sollten nicht nur einzelne Arbeitsgemeinschaften oder Klassen an diesem Ziel mitarbeiten,  sondern die ganze Bandbreite der Schulgemeinde wie Eltern, Lehrer, Hausmeister und das Schulamt, sowie außerschulische Partner sollten diese Projekte zur nachhaltigen Verbesserung der Umweltsituation der Schule unterstützen. In der Startphase (1998-2000) an der in NRW 170 Schulen teilnahmen hat sich unsere Schule mit drei Umweltprojekten beworben. Zum einen hat die SV eine getrennte Abfallsammlung in den Klassenräumen eingeführt, weiterhin wurde von den Ökologiekursen eine Partnerschaft für eine Feuchtwiese in Kooperation mit BUND Hattingen ins Leben gerufen und als drittes Projekt wurden von den Schülern der Umweltspürnasen AG in Kooperation mit ihren Eltern und einer Hattinger Stahlbaufirma Winterquartiere für Fledermäuse in alten Stollen im direkten Schulumfeld errichtet . In der zweiten
Phase (2000-2002) beteiligte sich die GE Hattingen am Energiesparprogramm der Hattinger Schulen, welches in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Hattingen durchgeführt wurde.
Mit dem eingesparten Geld und Landesfördermitteln konnte auf dem Schuldach eine 2,5 KW Fotovoltaikanlage installiert werden. Als zweites Projekt wurde die Kooperation mit den Partnerschule Hiddinghausen und St. Georg neu belebt und die ökologische Schulumfeldgestaltung an allen drei Schulen weiter ausgebaut. In diesem Zusammenhang entstanden behindertengerechte Hochbeete, ein Sinnespfad, eine Freiluftklasse, eine Trockensteinmauer und eine Wildbienen-Nisthilfe zum Projekt Auch die Partnerschaft für die Feuchtwiese im Naturschutzgebiet "Felderbachtal" wurde im Sinne der Nachhaltigkeit weitergeführt. Für die erfolgreiche Durchführung und Dokumentation all dieser Projekte, erhielt unsere Schule zweimal den Titel "Umweltschule in Europa".

Agenda 21 ??das was zu tun ist im 21. Jahrhundert? ist ein Aktionsprogramm für nachhaltige Entwicklung, ein Schlüssel zu einer lebenswerten Zukunft für die kommenden Generationen.
Als Nachfolgekampagne zu "Umweltschulen in Europa" sollen neben der ökologischen Dimension im Sinne des Dreiecks für Nachhaltigkeit ? auch soziale und oder ökonomische Aspekte aufgegriffen werden. Damit bietet sie Lernen im Kontext an zukunftsfähigen Unterrichtsthemen, die Entwicklung von vernetztem Denken, ökologischen und ökonomische Bildung sowie soziales und globales Lernen. Als ein leitendes Prinzip neuer Bildungsstandards und Lehrpläne kann die Kampagne "Agenda 21 in der Schule" Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auf dem Weg zu einer sozialen und globalen Gerechtigkeit fördern (MSJK NRW 09.05.05).
Aus diesen Gründen soll daher der Agenda Gedanke eine zentrale Rolle im Schulprogramm spielen und als übergreifende Klammer und Leitlinie passender Schulaktivitäten gesehen werden.
Dazu hat die GE Hattingen in der ersten Phase der Jahre 2003-2005 einen Agenda Arbeitskreis aus Eltern Schülern und Lehrern ins Leben gerufen, der die unterschiedlichen Projekte koordinierte und am 14. Oktober 2005 den ersten Agenda-Tag organisiert hat an dem alle Schülerinnen und Schüler, Lehrer, viele Eltern und zahlreiche außerschulische Partner beteiligt waren. Dieser Aktionstag (Future day) hatte das Ziel den Agenda-Gedanken in der Schulgemeinde besser bekannt zu machen und eine größere Anzahl von Mitstreitern unter Lehrern und Schülern zu gewinnen.
Die Schwerpunkte der Kampagnen-Arbeit lagen bisher im sozialen Bereich im Auf bau einer durch Schüler koordinierten Streitschlichtergruppe, in der Pflege eines russischen Ehrenfriedhofs und in einem Judoprojekt mit behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit der Partnerschule Hiddinghausen  . Im ökonomischen Bereich wurde im Technik und Arbeitslehreunterricht ein Holzbackofen aufgebaut und im ökologischen Bereich wurde der Schulgarten um einen Teich mit einer solarbetriebenen Teichpumpe erweitert. Durch die erfolgreiche Realisation dieser Projekte konnte unsere Schulen am 19.05.2005 den Titel "Agenda 21 Schule" in Empfang nehmen.

Für den neuen Projektzeitraum 2005 - 2008 hat sich die Gesamtschule Hattingen erneut mit drei Schwerpunktprojekten beworben. Zum einen soll die bestehende Schulpartnerschaft mit unserer Partnerschule in Krosno (Polen) erweitert werden durch einen festen Kontakt zu einer Schule in der Nähe von Mailand. Als zweites Projekt sollen im Rahmen der Lernumfeldverbesserung Maßnahmen durchgeführt werden, die Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern den Schulalltag angenehmer gestalten. Dazu wurden die Schulräume gestaltet, Aufententhaltsräume geschaffen und der Schulgarten um ein "grünes Klassenzimmer" erweitert. Der dritte Projektschwerpunkt befasst sich mit Schulgesundheit. 
Um interkulturelles Lernen an der Gesamtschule Hattingen weiter zu etablieren, wurde am 28.9.2006 der zweite Agenda-Tag mit dem Titel "Zukunft mit Afrika" veranstaltet.